Piwi - Weingarten

Im Frühjahr 2021 haben wir unseren eigenen experimentellen Weingarten angelegt. Das es ein Piwi-Weingarten werde sollte stand außer Frage, um dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit im Weinbau zu unterstreichen, den wir als sehr wichtig erachten. Und natürlich wollen wir damit auch, im Rahmen unser Möglichkeiten, den Bekanntheitsgrad von Piwis steigern.

 

Nun können wir aber auch eigene praktische Erfahrungen in der Piwi-Bewirtschaftung und dem Ausbau von Weinen sammeln. Aufgrund der guten Pilzwiderstandsfähigkeit und des interessanten Aromenspiels ist die Entscheidung auf die Piwi - Rebsorte Sauvignac gefallen. Ziel ist es in unserem Weingarten komplett auf den klassischen ökologischen Pflanzenschutz mittels Kupfer und Schwefel zu verzichten. Ob das letztlich gelingt und wir trotzdem gesunde Trauben ernten können, dass wird die Erfahrung in den nächsten Jahren zeigen. Der Züchter, Valentin Blattner, empfiehlt jeweils eine Behandlung mittels Kupfer- und Schwefelkontaktmitteln vor als auch nach der Blüte der Rebe. Gegenüber üblichen Weinreben (Riesling, ..., Spätburgunder) , die in der Größenordnung ca. 10 Kupfer- und Schwefelbehandlungen im biologischen Weinbau pro Saison benötigen, ist das schon eine gewaltige Reduktion.

 

 

Sauvignac - Jungrebe ca. 6 Wochen nach dem Auspflanzen im Weingarten. Wir hoffen, dass die Austriebe im ersten Standjahr bereits bis auf ca. 70 cm Höhe wachsen, so dass wir 2022 bereits mit dem Stockaufbau beginnen können.

Wir planen im weiteren Verlauf für unseren Piwi - Weingarten eine eigene www-Seite aufzusetzen, um unsere Erfahrungen in der Bewirtschaftung und Ausbau an "Hobby-Winzer" weiterzugeben.